Heißer Sommer der starken Kerle in Fürstenwalde

Fürstenwalde (MOZ) Einen sportlichen Höhepunkt bereiten die Kraftsportler der Stonewalker Fürstenwalde vor. Der Club organisiert am 22. Juni die Amateur-Weltmeisterschaften der Highland-Games. Die in den USA ansässige IHGF (International Highland Games Federation) wählte Fürstenwalde in Deutschland sowie eine Stadt in Ungarn als erste europäische Austragungsorte für die WM aus.

Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Hans-Dieter Dorow, Vereinschef der Stonewalker und Präsident der GHGF (German Highland Games Federation), und Francis Brebner, Vizepräsident der IHGF. “An dieser WM werden 17 Nationen mit ihren Startern teilnehmen. Deutschland darf drei Starter stellen”, sagte Dorow, der nun Unterkünfte für die Aktiven organisieren muss und auch bei der Durchführung der WM auf Unterstützung der lokalen Wirtschaft hofft. Aber Dorow hat noch mehr vor. Am 23. Juni werden wieder die Fürstenwalder Highland Games stattfinden – in deutlich aufgewerteter Form als Teil einer Bundesliga. Die Wettkämpfe gehören nun zu einer Serie von fünf Highland-Games in ganz Deutschland (neben Fürstenwalde noch Angelbachtal, Berlin, Rüsselsheim, Trebsen), die in drei Klassen (A-Heavies, Masters, Frauen) neben den Siegern der einzelnen Veranstaltungen auch einen Gesamtsieger küren, also einen echten Deutschen Meister.

Quelle: MOZ (Märkische Oderzeitung 06.03.2013)

MOZ – Schottische Kraftprotze und Budenzauber

Fürstenwalde (MOZ) Mit einem Umzug vom Fürstenwalder Dom zur Spreewiese wurden am Sonnabendvormittag die 4. Brandenburgischen Highland Games lautstark eingeläutet. Neben den traditionellen Wettkämpfen gab es am Rande der Arena erstmals einen Markt, der die Spreewiese zurück ins Mittelalter versetzte.

Gaukler, Musiker, Wikingerschiffe auf der Spree und zahlreiche festliche Zelte, auf denen Schriftzüge wie “Wahrsagerin” und “Märchenzelt” prangen: Bei den nun schon 4. Brandenburgischen Highland Games, die die Stonewalker Fürstenwalde organisierten, wurden die Teilnehmer und Besucher der sportlichen Wettkämpfe nebenher durch einem Mittelaltermarkt um 500 Jahre zurück versetzt.

“Ich hatte mich doch zuerst sehr gewundert und konnte mir nicht vorstellen, dass unsere Sportart und Mittelalter zusammenpassen sollen,” räumt Wettkampfteilnehmer Andre Bonne aus Fürstenwalde ein. “Doch ich wurde eines Besseren belehrt. Die Szenerie war perfekt”. Auch Mister Allen, Schiedsrichter der Wetterkämpfe und extra aus Schottland angereist, war beeindruckt. Bei der Eröffnung bezeichnete er die Spreewiese als eine wunderschöne Kulisse: “It’s a really beautiful Location.”

Die Wettkämpfe wurden in Disziplinen wie BaumstammWerfen, Baumstamm-Slalom, Whiskyfass-Rollen, Stein-Heben, Stein-Stoßen, Baumstamm-Ziehen und Sänften-Tragen absolviert. Neben regionalen Kraftprotzen war die Teilnehmerliste in diesem Jahr wieder international. So kamen die Starter aus den Niederlanden, der Schweiz, aus Österreich und natürlich aus Schottland.

Doch auch die kleinen Besucher mussten nicht nur zu schauen, denn auf dem Mittelaltermarkt gab es eine Miniaturausgabe der großen Wettkampfarena, in der sich Knirpse bei Wettkämpfen beweisen konnten. Die Gewichte der einzelnen Disziplinen wurden jedoch altersgerecht erleichtert.

Wer vom Zuschauen genug hatte, konnte sich auf dem Mittelalterspektakel des Vereins “Cocolorus Budenzauber” vergnügen. Schauspieler führten dabei fantasievoll inszenierte Märchen auf, die Wahrsagerin Dina sagte den Besuchern mittels Karten und einer geheimnisvollen Kugel die Zukunft voraus. “Die meisten Leute behaupten, sie kommen einfach nur so zu mir, doch ich sehe dann, dass sie doch etwas bestimmtes auf dem Herzen haben”, stellt diese fest.

Auf der Bühne sorgten derweil die Musiker der Band “Cocolorus-Diaboli” für ein buntes Familien-Programm. Und wer etwas Abstand suchte, konnte als großer und kleiner Festgast die Mitfahrgelegenheit auf einem der originalgetreuen Wikingerschiffen nutzen, das mittelalterliche Treiben so von der Spree aus beobachten.

Quelle: MOZ (Märkische Oderzeitung 25.06.2012)

MOZ – Budenzauber und Feuerdrachen

Fürstenwalde (MOZ) Ein mittelalterliches Spektakel können die Fürstenwalder am Wochenende auf den Spreewiesen am Bullenturm erleben. Einerseits werden dort am Sonnabend und Sonntag die 4. Brandenburger Highland Games ausgetragen. In Disziplinen wie Baumstammwerfen und Baumstammslalom, Steinestoßen und Whiskyfassrollen treten wahre Kraftprotze gegeneinander an. Zum ersten Mal gibt es neben der sportlichen Veranstaltung, die die Stonewalker Fürstenwalde organisieren, auch einen mittelalterlichen Markt – und damit ein zusätzliches Erlebnisprogramm für die ganze Familie.

Der Verein „Cocolorus Budenzauber“ reist an mit Musikern, Theaterleuten, Rittern, Händlern, Gauklern und Tänzern. Die „Wander-Wunderbühne“, ein gut zehn Meter langer Lkw-Anhänger, der zu einer mobilen Theaterbühne umgebaut wurde, bildet das Herzstück jedes Cocolorus-Festspektakels.

Schauspieler präsentieren darauf fantasievoll inszenierte Märchen. Ebenso nutzen die Musiker der Band „Cocolorus-Diaboli“ den Wagen für ihre Life-Auftritte. Mit Schalmei, Dudelsack und Schlüsselfiedel, Mandoline, Schlagzeug und Gesang wird so auch noch der richtige Soundtrack zum Fest erzeugt.

Die Besucher der Highland Games können sich das ganze Wochenende über aber auch selbst sportlich zeigen – zum Beispiel beim Bogenschießen, an der Steinschleudermaschine oder beim Ponyreiten auf dem Mittelalter-Marktplatz. Zartbesaitete Zuschauer sollten sich vor den feuerspeienden Drachen und anderen Fabelwesen in Acht nehmen.

Eingeläutet wird das erlebnisreiche Wochenende mit einem Umzug durch die Stadt: Am Sonnabend, um 10 Uhr, geht es vom Dom in Richtung Spreewiesen. Im Anschluss daran werden die Highland Games offiziell eröffnet.

Quelle: MOZ (Märkische Oderzeitung 20.06.2012)

MOZ – Gleichauf mit Weltmeister

Fürstenwalde (moz) Wieder einmal hat sich das Fürstenwalder Highland Team der Stonewalkers im Ausland als guter Botschafter für Fürstenwalde und Brandenburg erwiesen. Hans-Dieter Dorow, sein Sohn Daniel und André Bonne, flogen auf Einladung des dortigen Verbandes zu den hochklassig besetzten Highland Games in Cumnock, nur 25 km vom Meer entfernt, und Rothesay auf der Isle of Bute, beides in den wunderschönen schottischen Lowlands im Südwesten Schottlands gelegen.

Sie waren zwar chancenlos gegen die in Bestbesetzung angetretenen Schotten im Mutterland der Highland Games, konnten sich durch ein erfolgreiches Abschneiden in beiden Games jedoch den Respekt der anwesenden Athleten und Zuschauer sichern. Die Schotten, die mit dem Ü 40-Weltmeister Jason Young, sowie weiteren Assen angetreten waren, die diesen Sport bereits von Kindesbeinen an professionell ausüben, waren von Anfang an favorisiert. So waren dann die Plätze 6,7 und 8 auf der Isle of Bute beim „Bute Highland“ und am Sonntag in Cumnock bei den „Cumnock Highlands“ die Plätze 4,6 und 7 für das Fürstenwalder Trio mehr als Achtungserfolge. Im „Tossing the Caber“ ( Baumstammwerfen ) war Daniel sogar mit dem Weltmeister Jason Young gleichauf und im Steinstoßen und Gewichte-Hochwerfen erreichte unser Hans-Dieter jeweils einen unglaublichen 3. Platz. Und es erfolgte dann auch die Aufforderung durch den Veranstalter, doch bitte im nächsten Jahr wieder nach Schottland zu kommen.

Nur schade, dass es von Fürstenwalde trotz entsprechender Versuche von Hans-Dieter Dorow noch nicht einmal eine Fahne oder einen Wimpel zur Repräsentation der Heimatstadt in Schottland gab. Stattdessen reichte beschämenderweise ein Schotte Hans-Dieter Dorow ein Deutschlandfähnchen, damit dieser beim Empfang und den Aufnahmen des ebenfalls nicht fehlenden Fernsehteams wenigstens Deutschland ein wenig repräsentieren konnte.

Und das nächste Mal kommt schon an diesem Wochenende in Ooisdonk/Belgien, bei den dort stattfindenden Weltmeisterschaften, wo Hans-Dieter Dorow auf Einladung des dortigen Verbandes und aufgrund seiner Ü 50 Vizeweltmeisterschaft im Jahre 2009 mit einer Wildcard die Stadt und das Land hoffentlich würdig vertreten wird.

Allerdings handelt es sich diesmal um die Klasse „Open Master“, also keine Einzelaufteilung nach Altersklassen, und hier werden die Besten der Welt starten mit Weltmeister und Weltrekordler. Deshalb bleibt Dorow bescheiden auf dem Teppich, wenn er sagt: „Ein guter Platz im Mittelfeld wäre schon ein toller Erfolg.“

Quelle: MOZ (Märkische Oderzeitung 28.08.2010)

MOZ – 5. Highland-Games ausgetragen

Starke Spiele in Fürstenwalde

Einmal im Sommer ist das Wochenende in Fürstenwalde schottisch. Zum fünften Mal wurden in diesem Jahr die Highland-Games in Fürstenwade ausgetragen. Wettkämpfe, die sehr viel Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit erfordern. Mit dem Marsch vom Dom zu den Bullenwiesen begannen die Spiele. In diesem Jahr war es den Organisatoren gelungen, die Amateurweltmeisterschaft nach Fürstenwalde zu holen. Und so marschierten hier 18 Sportler aus 11 Ländern mit, die am Samstag gegeneinander antraten. Die stärksten Männer der Welt, die mit viel Selbstbewusstsein an den Start gingen. Hans-Dieter Dorow von den Stone-Walkers hat sie nach Fürstenwalde geholt. Die Disziplinen sind mehr oder weniger schwierig. Der leichte Stein wiegt 7,5 Kilo. Wie er geworfen wird, bleibt den Kämpfern überlassen. Die Weite entscheidet. Es ist das erste Mal, dass eine Amateurweltmeisterschaft der Highland-Games in Deutschland stattfindet. Fürstenwade macht da scheinbar einen guten Eindruck. Besonderes Augenmerk legt Hans-Dieter Dorow natürlich auf seinen Sohn Daniel, der für Deutschland startet.Fünfter wird Daniel Dorow am Ende und damit bester Deutscher. Weltmeister wird an diesem Tag Robert Fazekas aus Ungarn.

Quelle: MOZ (Märkische Oderzeitung 29.07.2010)

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